Warnung vor dem Anwalt: Forderungen eines Romantikers?

von Annelie Kaufmann

06.05.2014

2/2: "Zynische und gewissenlose Strafverteidiger"

Gerade hier sieht Wagner Mängel. Er berichtet von Anwälten, die unsauber arbeiten, aussichtslose Rechtsmittel einlegen, um Gebühren zu schinden, Verschwiegenheitspflichten nicht einhalten, lügen, Kollegen scharf angehen oder ihre Kanzlei schlampig führen. Er warnt vor mangelndem Berufsethos und Werteverfall und schildert drastische Einzelfälle.

Auf das Thema stieß er bei den Recherchen für sein vorheriges Buch "Richter ohne Gesetz – Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat". Wagner beschreibt darin auch Fälle, in denen mehrere Täter eine Straftat begehen und sie dann auf denjenigen schieben, der die geringste Strafe zu erwarten hat. Er erklärt: "Ich war damals entsetzt, wie zynisch und gewissenlos manche Strafverteidiger solche Dinge umsetzen."

Den Strafverteidigern widmet er nun ein eigenes Kapitel, schildert Existenzängste und den Kampf um Mandate, der zu einem "Hauen und Stechen" in der Untersuchungshaft führe, Anwälte, die Briefe aus dem Gefängnis schmuggeln oder Zeugen beeinflussen. Mangelndes Berufsethos sieht Wagner aber auch auf dem sogenannten "neuen Anwaltsmarkt": Bei Opferanwälten, Hartz-IV-Anwälten und Anlegeranwälten, die mehr im eigenen Interesse handelten als im Sinne ihrer Mandanten. Hinzu kämen grenzwertige oder sogar illegale Methoden etwa bei Anwälten, die für Inkasso-Firmen Geld eintreiben.

"Ethischer Kompass" für Rechtsanwälte

Mangelnde Qualität und fehlendes Berufsethos. Geht es da um Einzelfälle oder um mehr? Wagner zitiert viele Experten und nennt viele Zahlen, auch wenn die oft nur einzelne Aspekte belegen. Es sind "Eindrücke", so Wagner, "aber ich glaube, die sind sehr gut belegt in dem Buch." Er betont: "Ich will nicht sagen, dass das bei der Mehrheit der Anwälte der Fall ist, aber ich habe eben entdeckt, dass es bei einem relevanten Teil der Advokatur der Fall ist."

Er fordert deshalb vor allem ein neues Berufsethos – und zwar in Form unverbindlicher, schriftlicher Regeln. Wagner verspricht sich davon einen "ethischen Kompass", der "der Anwaltschaft eine Richtung und Orientierung geben würde". Die Diskussion ist nicht neu. Laut einer Studie des Soldan-Instituts von 2011, die Wagner zitiert, befürworten 77 Prozent der Anwälte solche Regeln.

Allerdings sprach sich im gleichen Jahr die Mehrheit der Anwälte auf der Hauptversammlung der BRAK gegen solche Richtlinien aus, auch der DAV lehnte einen schriftlichen Kodex ab. "Wenn es um Moral geht, muss die gelebt werden." Es gebe ja eine anwaltliche Ethik, "es gibt Sachen, die man tut und Sachen, die man nicht tut", erklärt Schellenberg.

Trotzdem wird auf dem Deutschen Anwaltstag im Juni auch über diese Fragen wieder diskutiert werden. BRAK-Vize Schäfer würde es durchaus begrüßen, wenn die Debatte um die Berufsethik wieder aufgenommen wird: "Ich könnte mir schon vorstellen, dass Herr Wagners Buch dazu beiträgt, nochmal über Berufsethik zu diskutieren. Aber das müssen wir abwarten."

Romantische Forderungen?

Bisher sind Reformen der Juristenausbildung auch auf der politischen Agenda kein Thema. Wagner schlägt vor, den Zugang zum Jurastudium zu begrenzen und nach dem ersten Examen eine spezialisierte Ausbildung für Justiz, Verwaltungsjuristen und Anwälte einzuführen. Es wäre sicherlich sinnvoll, wenn solche Vorschläge nicht nur von Juristen, sondern auch in der Bildungspolitik aufgegriffen werden.

Trotzdem klingen Wagners Forderungen nach einem kleineren Anwaltsmarkt, angesehenen Juristen und einem hohem Berufsethos fast schon romantisch. Will er zurück zu einer einfacheren Gesellschaft, in der ein Anwalt wieder eine unangefochtene Respektsperson darstellt – schon allein, weil das eben nicht jeder werden kann? Ist das nicht ein veraltetes Anwaltsbild?

"Das ist ein Missverständnis", sagt Wagner. Er will den Rechtsanwalt zwar wieder stärker als Organ der Rechtspflege in die Pflicht nehmen, sieht ihn aber durchaus auch als Interessenvertreter und als Unternehmer: "Diese alte Geschichte, wir müssen dem Recht dienen und wir dürfen nicht in erster Linie Gewinn machen – also ich bekenne mich zum Gewinn, zum Umsatz, zur Rendite. Insofern ist das für mich völlig modern."

Joachim Wagner, "Vorsicht Anwalt", C.H.Beck, 336 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 978-3-406-66683-4.

Zitiervorschlag

Annelie Kaufmann, Warnung vor dem Anwalt: Forderungen eines Romantikers?. In: Legal Tribune Online, 06.05.2014, http://www.lto.de/persistent/a_id/11874/ (abgerufen am: 22.08.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 06.05.2014 10:59, Teilnehmer

    Und dieses "Werk" wurde von einem "Fernsehjournalisten" verfasst? lol...

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  • 06.05.2014 11:08, Jonathan Berklei

    Wagner zeigt zu Recht die Auswüchse des Konkurrenzkampfes.

    Aber in einem Punkt irrt er - als ob Anstand und Berufsethos mit der Qualität der Ausbildung, ja direkt mit der Note zusammenhingen!

    Wer sind denn die skrupellosen Erfüllungsgehilfen der Bad Banks in der Finanzkrise gewesen, wer führt denn die riesigen Abmahn-Boutiquen in HH? Richtig, das sind Top-Juristen.

    Nicht zu vergessen, die grössten Bankster in den USA sind Harvard-Absolventen. Insofern ist Wagners These für die Katz. Dennoch interessant, was zB über die Hartz IV-Industrie zu lesen war.

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  • 06.05.2014 14:05, El Hell

    Erster Gedanke: Armer Trottel. Realitätsflucht könnte man auch spaßiger praktizieren.

    Zweiter Gedanke: Respekt, Marktwirtschaft also doch verstanden ! Viel Umsatz mit Larmoyanz in Buchform.

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  • 06.05.2014 15:08, Karsten

    Ethos und Romantik nutzen niemandem.
    Es wäre auch völlig ausreichend, wenn sich alle an Recht und Gesetz halten würden.
    Begünstigung oder Anstiftung oder Beihilfe zur Steuerhinterziehung, zur Geldwäsche oder zum Betrug oder zur Falschaussage, sind für Jedermann verboten.
    Ein Organ der Rechtspflege, daß diese Verbote beachtet, wird dadurch nicht zum Gutmenschen oder zum Moralisten oder zum Ethiker.
    Für in Steueroasen niedergelassene Finanzinstitute sind übrigens selten arme Einzelanwälte mit 4'er-Examen tätig, sondern meist "Doktoren" aus teuren prestigeträchtigen internationalen Großkanzleien.
    Die rücksichtslose und hemmungslose Gier nach Profitmaximierung um jeden Preis ist es, welche nicht selten Anwälte zu Helfern von Kriegsverbrechern oder Diktatoren oder Menschenrechtsverletzern oder kriminellen Oligarchen oder kriminellen Banken oder deren Kunden oder zum Helfer krimineller Organisationen und krimineller Mächte werden lässt.
    Und in den angelsächsischen Ländern wird den Studenten die Parole "Gier ist gut!" gepredigt.
    In der Londoner-City oder an der Wall-Street oder in Hongkong gibt es sicherlich sehr viel mehr kriminelle Anwälte als in verarmten Städten Ostdeutschlands oder des Ruhrgebiets.

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  • 06.05.2014 16:32, Martin

    Zahlreiche Ärzte betreiben ganz allein eine kleine bescheidene Hausarztpraxis, und leisten ihren Patienten dennoch gut Dienste an ihren Patienten.
    Andererseits gibt es prestigeträchtige Nobel-Praxen und Nobel-Kliniken, welche zwar bekannt und prominent und rennomiert sind, aber nicht immer in erster Linie das Wohl ihrer Patienten im Auge haben, sondern für die oft die eigenen Profitinteressen an erster Stelle stehen.
    Ähnliches gibt es auch bei Anwälten.
    Nicht jedem rechtsuchenden Bürger muß mit dem teuersten Anwalt am Besten gedient sein.

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  • 07.05.2014 05:44, mindamino

    Die Notenvernarrte Zunft wo Scheine alles aber alles sind und das Ansehen der Person bei Richtern daher insgesamt das wichtigste Entscheidungskriterium darstellt.

    Es kommt nur auf die persönliche Einstellung an, denn je nachdem in welchem Rechtsbereich man später arbeitet braucht man evtl. nur 10% des Wissens aus dem Studium.

    http://blog.justizfreund.de/?cat=17

    Menschen, die nur nach den Noten streben und damit unter Beweis stellen, dass diese alles machen werden was von oben gewollt ist haben aber auch häufig ihre Nachteile.

    19. Nazimörder hatten es gut; auch beim Bundesgerichtshof. Einer bekam für jeden Mord weniger als drei Stunden Gefängnis. Auf RAF-Täter wurde da ganz anders eingedroschen. Fünf Karriererichter haben eine Qualifikation im Sinne glänzender Examina, blütenreiner Personalakten und heftiger Protektion; was ihr Sensorium für Gerechtigkeit anbelangt, sind sie allesamt miserable Richter. Eine angeblich demokratische und rechtsstaatliche Qualifikationsauslese filtert Richter heraus, die das Glasperlenspiel der Jurisprudenz perfekt beherrschen, denen aber das Gefühl für das rechte Maß und insbesondere für die Prinzipien des Rechts fehlt. Es wiederholt sich die historische Tatsache, daß die tatsächliche Qualifikation die Pervertierung des Rechts nicht verhindert, sondern offenbar fördert.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man vor Juristen mit Dr. Titel besondere Vorsicht walten lassen muss. Auch ein Dr. Titel bedeutet doch nur, dass man über irgendein Rechtsthema eine Dr.-Arbeit geschrieben hat mit dem man sich in der Regel nie wieder beschäftigen wird.
    Das hohe Ansehen in der Justiz von solchen Leuten bedeutet automatisch, dass alles richtig ist was diese erzählen. Deren Hochnäsigkeit ergibt gleichermassen, dass es beleidigte Mimosen sind, wenn man Kritik an deren geistigen Schwachsinn übt für die man dann zu verfolgen ist, wegen der besonders hohen elitären Person, die es von daher besonders beleidigt.

    In fast allen Verfahren in denen mich ein Anwalt vertreten hat und wo ich entmündigt war, hat der jeweilige Anwalt fehlerhaft gehandelt. Wenn ich den Anwalt auf einen Fehler hinwies gab es in der Regel vor Hochnäsigkeit eine beleidigte Leberwurst, die den Fehler auch nicht korrigierte.
    Ohne Entmündigung durch einen Anwalt Rechte bei Richtern geltend zu machen ist bei den meisten Richtern auch unmöglich, weil man nur ein NICHTS ist, dessen Eingaben nur fehlerhaft sein können bzw. bei denen daher hypothetisch (LG-Bückeburg, OLG-Celle) angenommen werden muss, dass diese Fehlerhaft sind und man damit keine Rechte begründen kann.

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  • 07.05.2014 10:27, Kesselflicker

    "JOACHIM WAGNER RELOADED"
    Nachdem er in sarrazinscher Art zunächst die angebliche islamische Schattenjustiz in Deutschland aufgedeckt haben will (die bayerischen Behörden haben die Suche danach mittlerweile aufgegeben), wendet sich Freund Wagner nun den bösen Rechtsanwälten zu. Um die Weichen auch hier gleich richtig zu stellen, muss auch der Titel seines neuen Werkes stimmen. Als nächstes wird er in den Medien präsent sein und sich von Norden nach Süden langsam durchbeißen. Dass seine Thesen bereits an der Wurzel kranken, weiß, wer festgestellt hat, dass Noten im Anwaltsberuf genauso unwichtig sind wie die Frage, ob ein Formel-I-Fahrer einen Führerschein besitzen muss. Aber woher soll Jurist Wagner, der niemals als Anwalt gearbeitet hat, sondern in einem nicht-juristischen Beruf hat unterkommen müssen, das auch wissen?

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    • 07.05.2014 14:06, Ludwig Zimmermann

      Super der Vergleich mit dem Formel 1 Fahrer.

  • 31.07.2014 00:01, Ben Altmann

    Dieses Buch ist eine Bibel ,ein Nachschlagewerk, ein Trost und eine Bestätigung für alle verprellten Mandanten, die bis 3 zählen können, '§§ lesen können und die kontraproduktive und honorargeile Tätigkeit der s.g. unabhängigen Organe der Rechtspflege erkannt haben und sich dagegen zur Wehr setzen !!
    Dank der professionellen Recherche des Herrn Dr. jur. Joachim Wagner zur Darstellung der Ursache könnten wir gemeinsam stark werden !! Power to all blessed clients !!

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    • 14.01.2015 06:56, Metz

      Guten Tag Herr B. Altmann,
      wie kann ich Sie erreichen !

    • 18.09.2016 12:22, Anne

      Danke für Ihren Kommentar, Herr Altmann.

      Wie wahr !!!

  • 31.07.2014 08:43, Ludwig Zimmermann

    Ben Altmann@Sie haben, wie auch Herr Wagner, den falschen Zollstock im Gepäck. Selber lebt man kommod und ohne besondere Anstrengungen kann man als Arbeitnehmer sein Geld verdienen. Wagner ist nur ein Abzocker, der mit dem Buch neben seiner Pesion vom ZDF noch Geld macht. So was ist eine einfache Kiste. Verkaufen tut sich das Buch schon weil Wagner prominent ist.

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  • 02.08.2014 14:10, Ben Altmann

    Ludwig Zimmermann@ich habe nicht " den falschen Zollstock im Gepäck" sonder gehöre zur Gruppe der ausgebeuteten Mandanten in einer Talar übervölkerten Region !!
    Jeder Mandant wird zum Beutetier dieser Honorar-gierigen Berufsgruppe, auch Vampire im Schwarztalar genannt. Verfahren werden Mandats-kontraproduktiv zu never ending stories manipuliert, durch Unterdrückung der Beweisunterlagen, Einlegung falscher Rechtsmittel, Fristversäumnisse, Kooperation mit der Gegenseite sowie Hand-in Hand-Aktionen und Vergleichsabsprachen hinter dem Rücken der eigenen Mandantschaft, zum pekuniären Vorteil des armen Anwaltes und zur finanzieilen Aussaugung des Mandanten.
    Dies geschieht sowohl bei Abrechnung nach RVG ( fingierte Klagen über 3 Instanzen ), als im besonderen Maße mit einem s.g.Honorarvertrag mit verschleierter und unkorrekter Abrechnung, wodurch z.B. für einen Streitwert von ca. 1.500,-€ in 4 Monaten bei einem Stundensatz von 250,- € ein Honorar von 11.000,-€ produziert wird,.. Dies entspricht einem Monatseinkommen von 2.750,00 € bei einer Arbeitszeit von 11 Std. pro Monat, wobei auch ein 10 min. Gespräch mit dem vollen Stundensatz angerechnet wird.
    Bei einer Gesamtarbeitszeit von 44 Std. = 1 Woche bedeutet dies bei voller Arbeitsauslastung ein Monatseinkommen von 44.000,- € !!!!
    Strengere Kontrollen und Umschulungsmaßnahmen von s.g.unabhängigen Organen der Rechtspflege sind dringend angesagt, um den Demoralisierungsvorgang der Berufsgruppe zu stoppen, damit der private Mandant nicht länger als ABM-Arbeitgeber mißbraucht wird, d.h. jedes Mandat zu einer "never ending story" und jeder Mandant zum "Langzeitfutter" in diesem Honorar-gierigen Haifischbecken wird.
    Ben Altmann

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    • 02.08.2014 16:13, Ludwig Zimmermann

      Das sind dann aber die ehrenwerten Kollegen, die die richtigen Mandanten haben. Nur wer hat, dem kann man oder Rechtsanwalt etwas wegnehmen. Die Stundensätze der Rechtsanwälte stehen zumeist auf dem Papier und leider sind viele Stunden nicht abrechenbar, d.h. gehen für Fortbildung, auf Reisen, Kanzleiorganisation und durch Ausfall der Vergütung drauf.

  • 02.08.2014 17:36, El Hell

    Was für ein moralinsaures Gejammer von den Anwalts-Bashern ! Prozessieren ist kein Ponyhof, sondern zivilisierte Fehde oder Duell. Wer dafür Söldner und Mietmäuler einsetzen will, die auch noch die Verantwortung übernehmen, der zahlt auch das Risiko. Völlig normal, seit 2500 Jahren, auch in anderen Branchen.

    Niemand ist gezwungen zum Anwalt zu gehen, bis 5000 € kann hierzulande jeder seinen Prozess selbst führen, vor den Fachgerichten sowieso unbeschränkt.

    Meine Gegenempfehlung, zumidnest an alle Kollegen in dieser Diskuthek: Heinrich Stader, Mandanten-Schwarzbuch, ISBN-10: 3905707330.

    El Hell

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    • 03.08.2014 00:21, Ben Altmann

      Die s.g. Gegenempfehlung ist mit nicht substantiierten Vorträgen, ähnlich der Tätigkeit der s.o. genannten " Söldner und Mietmäuler" ( super Definition der eigenen Kollegen, Danke ! ) vor Gericht, deren pekuniäres Eigeninteresse nur im Vordergrund steht, wie oben geschildert, auf 68 Seiten für 10,- € , dem" Mandanten-'Schwarzbuch" , den ausgesprochen fundierten Recherchen des Herrn Dr. jur.J. Wagner mit Darstellung auf 338 Seiten in keinster Weise gewachsen.
      TEMPORA MUTANTUR, NOS ET MUTAMUR IN ILLIS !!
      i.A. B. Altmann für
      Tausende verprellte Mandanten in Deutschland, die trotz Einsatz von 160.000 Honorar-gierigen Organen der Rechtspflege noch nicht Talar-devot geworden sind.

  • 03.08.2014 01:48, Ben Altmann

    P.S. : Ich wünsche keinerlei Belästigungen und Kommentaer auf dem Niveau von EL Heil und Ludwig Zimmermann !! Danke !!

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  • 04.08.2014 15:45, El Hell

    Altmann wundert sich über "pekuniäres Eigentinteresse" im Geschäftsleben und offenbart dadurch klare Überforderung mit der Thematik. Lateinische Kalendersprüche machen noch kein Plädoyer.

    Und hier noch ein Plädoyer für die Kollegen:

    "If opportunity doesn't knock, build a door !"

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  • 04.08.2014 20:38, Ben Altmann

    El Heil, schon der Name ist suspekt, außergewöhnlich und bezeichnend, bekundet mit diesem Kommentar seine Solidarität zu seinen Berufskollegen, die in zwangskranker Habgier und Überlebensangst als " Söldner und Mietmäuler" im großen Konkurrenz- Schwimmbecken von 160.000 Gleichgesinnten zu Schmeißfliegen und Vampiren im Schwarztalar werden.

    Hierbei bleibt jedwede Berufsethik sowie Eigen- und Kundenmarketing auf der Strecke.
    Bald kann man dann auch 'El Heil fragen : "Sind Sie noch Rechtsanwalt, oder arbeiten Sie wieder als Taxifahrer ?? Hochmut kommt vor dem Fall !!

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  • 04.08.2014 20:50, El Hell

    Altmann, ist es am Ende doch Neid auf einen angeblich viel Geld und/oder Blut saugenden Berufsstand ?! Trotz hinreichendem Anfangsverdacht verabschiede ich mich aus dem Forum.

    P.S.: Was haben Anwälte und Vampire gemeinsam ? Sie haben blutunterlaufene Augen, bleiche Haut, verbringen Ihr gesamtes Leben in dunklen Verschlägen und saugen den Menschen den letzten Tropfen Blut aus. Und was ist der Unterschied zwischen Anwälten und Vampiren? Vampire haben auch mal Urlaub.

    In diesem Sinne hoch die Tassen.

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  • 04.08.2014 21:40, Ben Altmann

    El Heil, Sie vergessen die Schmeißfliegen, die immer dann auftauchen, wenn es was zu fressen gibt, egal was, und die ausgesprochen lästig sind !!!
    Sowohl Vampire, als auch "Zecken" im Schwarztalar, eine weiterer Vergleich, haben eines mit Rechtsanwälten gemeinsam :
    Diese drei Kreaturen ernähren sich rücksichtslos als Parasiten auf Kosten anderer !!

    Meine Empfehlung : Schulen Sie um, werden Sie Immobilienmakler, eine verwandte Berufsgruppe der Schmeißfliegen, Zecken, Vampire und Rechtsanwälte.
    Hierzu brauchen Sie kein 10-jähriges Studium. Es reicht der Kauf eines Gewerbescheins für ca. 130,-€ ohne Ausbildungsnachweis, und Sie können als Jurist mit Ihrer volljuristischen Trickkiste in dieser Sparte die anderen austricksen, die es nicht anders wollen, da sie selbst auch nur pekuniär gesteuert sind.
    Somit blieb die Kundengruppe der normalen Mandanten von Advokaten wie Sie es sind
    verschont, was schon einen enormen Fortschritt zum Schutze der Mandanten bedeuten würde.

    Nur Mut, El Heil, Sie schaffen das !!

    mit juristischer Überlegenheit aus Ihrer Trickkiste die anderen " ausbooten"

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  • 05.08.2014 10:56, Ludwig Zimmermann

    Hallo Ben Altmann, wenn Dir die Argumente nicht passen, dann werden sie als Belästigung empfunden. Wenn Du Dir keinen anständigen Anwalt leisten kanns, machs doch selber. HIer ist einer, der hats ganz toll drauf: http://www.richterbank.de/

    Du machst den gleichen Fehler, wie fast alle generell Unzufriedenen. Schuld sind es immer nur die Anderen. Geh zu den Eliteanwälten und zahl denen 500 € die Stunde, wenn Du das kannst und jammer nicht darüber. Der Rest ist doch nur Gejaule. Meinetwegen ließ auch das Buch von Wagner, bei dem die Stunde auch 500 € kostet und Dich genaus so abzocken würde, wie jeder gute Anwalt, wenn er denn nun einer wäre.

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  • 24.08.2014 05:00, Ben Altmann

    Ein weiterer Vorschlag zur Behebung und Disziplinierung der Mißstände in dieser Berufsgruppe:
    Das Einführen durch die Anwaltsgerichtsbarkeit eines Bußgeldkatalogs, ähnlich wie in Flensburg die Verkehrssünderkartei !!
    Nach Meldung durch den verprellten Mandanten von Interessenskollisionen wie Parteienverrat, Honorarbetrug, Prozeßbetrug etc.pp. wird der Anwalt auf eine schwarze Liste nach einem Punktesystem eingetragen, mit Buß- bzw. Ordnungsbescheid abgemahnt, was nach einer bestimmten Punktzahl zum Entzug der "Fahrerlaubnis" bzw. der NIederlassungslizenz zunächst auf Zeit, dann für immer führen könnte.
    Hierdurch könnten die Mißstände verringert werden und die Berufsethik und Moral der Organe der Rechtspflege diszipliniert bzw. verbessert werden.

    Ben Altmann

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  • 15.01.2016 19:40, Joe

    Stimmt, das mit den Rechtsanwälten...
    Einen guten Rechtsanwalt zu finden, ist ebenso schwer wie einen guten Steueberater oder Arzt egal welcher Fachrichtung.
    Insgesamt ist der derzeitige Ausbildungs- und Wissensstand in Deutschland eher schlecht. Ist daher schon traurig in einem sogn. Hoch- Technologie und Ausbildungsland Deutschland.

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  • 15.01.2016 19:48, el hell

    Joe vom 15.01.16 beeindruckt mich noch stärker als der notorische Altmann. Er kann in gleich 3 verschiedenen Fachrichtungen die Qualität des Angebots in der gesamten Republik objektiv beurteilen. Damit widerlegt er sein eigenes Fazit: Ein Bildungssystem,welches derart qualifizierte Generalisten und umfassend gebildete Kenner hervorbringt wie den schlauen Joe kann soo schlecht nicht sein, oder !?!

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  • 15.01.2016 22:25, Ben Altmann

    Guten Morgen, Joe und El Hell,
    nach über einem Jahr Anschluß verpasst und Thema verfehlt !!!

    Es geht um die fragwürdige Berufsgruppe der Rechtsanwälte in Anwalts-überfluteten Gebieten wie z B.RAK -Einzugsgebiet Köln mit 16.000 Anwälten, davon 12.820 zugelassen, davon wiederum 3.000 Arbeitslose und 3.000 Anwälte mit Wohnküchenbüro !!!

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    • 25.06.2016 14:55, Ben Salih

      ""In einem s.g.Rechtsstaat sollte Recht und Gesetz die Praxis bestimmen, und nicht die Praxis sowohl Recht als auch Gesetz beugen !!" "

      Genau so sollte es sein, aber in einer westlichen Gesellschaft wird das Recht ständig angepasst und von Menschen gestaltet, meist ohne Berücksichtigung allgemein gültiger Prinzipien, Dogmen oder moralischen Grundsätzen, aber dafür unter dem Einfluss von Lobbyisten oder zumindest unter dem Gesichtspunkt von wirtschaftlich oder politisch einseitigen Interessen . Das muss dazu führen, dass Recht und Gesetz zu einem pervertierten Zustand mutieren.
      Anwälte wollen und müssen auch Geld verdienen, aber anstatt die Kosten auf den Prozessverlierer abzuwälzen, wobei der Staat von Vorneherein prüfen müsste, ob eine Rechtsstreit überhaupt sinnvoll wäre (Und nicht der Umsatz-orientierte Anwalt). Stattdessen überlässt man dem Mandanten unter Einflussnahme des Anwaltes die Entscheidung. Dabei verhalten sich viele Anwälte unmoralisch oder einfach nur inkompetent. Die Gerichte interessiert es nur, ob eine Klage überhaupt zulässig ist, überprüft aber nicht vorher, ob die Klage auch Erfolg verspricht. Das wird erst während einer Gerichtsverhandlung offenbart, wo zudem Richter sich oft nicht an Recht halten. Wenn doch das Recht herangezogen wird, dann ist es so zweideutig, dass der Richter frei entscheiden kann, wem er Recht gibt. Es kommt nicht selten vor, dass die Richter sich im Hinterzimmer lustig über den Fall oder den Mandanten machen und in ihren monotonen Job einfach nur zum Spaß Recht beugen und unrecht aussprechen. Die besondere Verantwortung eines Richteramtes spielt dabei kaum eine Rolle und die Sorge über die Schwere einer Entscheidung und die Verantwortung vor einer höheren Instanz wird nicht befürchtet, da sie nicht existiert. Vor Gott wird sowieso keine Angst empfunden, da der Staat Gottlos agiert und der Richter keine Gewissensbiss verspürt.
      Am Ende wird eine Gerichtsverhandlung entweder zum Spießrutenlaufen oder zu einem Glücksspiel, unabhängig von dem Hintergrund, ob man im Recht ist.
      Dabei wäre eine effiziente und gerechte und gründliche Kontrolle vor einer Klagezulassung besser für alle Beteiligten. Den Staat würde es finanziell und arbeitstechnisch entlasten und die Prozess-beteiligten sowieso. Aber das lässt der Staat und insbesondere die Anwälte nicht zu. es gibt auch keine verhältnismäßigen bzw. effektiven Verhandlungen, wenn man schriftliche Verhandlungen außen vor lässt, da die sich sogar noch mehr in die Länge ziehen.
      Als wohlhabende Person kann das einem egal sein, man verliert schließlich nur Geld von den man genug im Überfluss besitzt. Aber für eine Person, die gerade noch ihren Unterhalt bezahlen kann und keine Almosen vom Staat erwartet, da eine Zivilklage mit Prozesskostenhilfe sowieso meist zum scheitern verurteilt ist, weil man sich damit meistens keinen qualifizierten oder motiviert Anwalt leisten kann. Und wenn die wohlhabende Gegenpartei mehrere Anwälte gleichzeitig beschäftigen kann, hat man sowieso verloren.
      Wir leben in keinem Rechtsstaat, sondern in einem kapitalistischen Unrechtsstaat, der sich als sozial-demokratischer Rechtsstaat ausgibt. Auch Diktatoren geben sich in anderen Ländern nicht als Diktatoren aus. Der Unterschied zu einer offenkundigen Diktatur liegt nur in die Verschleierung und Verzögerung mit der Unrecht betrieben wird und mit mit dem Unterhalt, der für mittellose Bürger durch Staatskredite geleisteten wird.
      es spielt keine Rolle, ob es zu viele Anwälte gibt. Ganz im Gegenteil, würden weniger Anwälte zu höheren Ansprüchen und Ablehnung von finanzschwachen Mandanten führen.
      Was aber das Problem ist, dass Anwälte oft betrügerisch agieren und der Staat dies nicht unterbindet.

  • 23.03.2016 15:03, Alfred Becker

    Meine Erfahrungen mit Rechtsanwalt Martin Jungraithmayr.

    Rechtsanwalt Martin Jungraithmayr kassiert erst 1250 Euro und erpresst mich seinen Mandanten mit Mandatsniederlegung nachdem ich die Schriftsätze vordere.

    2 Wochen vor Termin am Landgericht legte Rechtsanwalt Martin Jungraithmayr sein Mandat nieder.
    Alles dazu: http://rechtsbeugungen.de/rechtsanwalt-martin-jungraithmayr.htm

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  • 07.06.2016 19:08, Ben Altmann

    "In einem s.g.Rechtsstaat sollte Recht und Gesetz die Praxis bestimmen, und nicht die Praxis sowohl Recht als auch Gesetz beugen !!"
    Danke für den Kommentar und die Möglichkeit, alles zu Ihrer Geschichte zu erfahren, Vergleiche ziehen zu können und Trost darin zu finden, dass es auch noch andere verprellte Bürger in diesem Land gibt, die durch Rechtsbeugung nicht zu Talar-devoten Kriechern werden, sondern sich zur Wehr setzen !!!... Meine Kritik bezieht sich auch nicht nur auf Rechtsanwälte, sondern auch auf die 1. Gruppe der unabhängigen Organe der Rechtsbeugung, die egomanen Talarträger in Richter-Robe !!
    Vielen Dank, und "Chapeau ", alles Gute und viel Erfolg !!! mfg. B.A.

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    • 07.06.2016 21:12, Ben Altmann

      Ergänzung zum vorherigen Kommentar :
      Vorschlag zum Schutz vor Rechtsbeugung der Richter beim Amtsgericht :
      Bei den Amtsgerichten herrscht kein Anwaltszwang... Wiederholt habe ich feststellen müssen, dass die Amtsrichter weder die Vorträge des einfachen Bürgers in der mündlichen Verhandlung , noch die Schriftsätze mit Anträgen wahrnehemen, und somit Fehlurteile aufgrund ihrer mangelhaften Wahrnehmung der Nicht-Talarträger produzieren.
      Daher schlage ich einen Talarzwang für die sich selbst vertretenden Bürger vor, zum Schutze des Wahrnehmungsdefizits der Amtsrichter in der Farbe Grün =
      Hoffnung auf Gerechtigkeit. Für Köln wäre als Schmuckelement noch eine rote Pappnase angesagt.... mfg. B. A.

  • 26.06.2016 19:04, Ben Altmann

    Kommentar zu letztem Kommentar vom 25.06.2016, Ben Salih :
    " Wir leben in keinem Rechtsstaat, sondern in einem kapitalistischen Unrechtsstaat, der sich als sozial-demokratischer Rechtsstaat ausgibt."

    Vielen Dank, Ben Salih ! Nach so langer Zeit endlich einen substantiierten und
    fundierten Kommentar zu erhalten, der die Problematik im s-g- Rechtsstaat
    Deutschland erkennt, ist nicht nur wohltuend, sondern lässt die Hoffnung aufkommen, dass es unter den s.g. unabhängigen Organen der Rechtspflege
    vielleicht doch noch die berühmte Nadel im Heuhaufen gibt, die trotz Konkurrenz- und Überlebenskampf in einer Anwalts-übervolkerten Region wie
    RAK-Einzugsgebiet Köln den Eid und die standesrechtlichen Pflichten nicht aus den Augen verloren hat, und verantwortungsvoll seinen Beruf als Rechtsanwalt ausübt... Wenn das so sein sollte, dann bitte ich dringend um eine Meldung !!!

    mfg. Ben Altmann

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  • 26.06.2016 19:07, Ben Altmann

    Diese Nachricht wurde noch nicht gesendet ! Ich bitte um Aufnahme in Ihren Kommentarblock, da sehr wichtig !!!!mfg. Ben Altmann

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  • 26.06.2016 19:11, Ben Altmann

    wurde bereits 2 X gesendet, bitte veröffentlichen ! Danke ! mfg B.A.

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  • 28.06.2016 17:19, Ben Altmann

    Bitte entschuldigen Sie meine Ungeduld , aber ich bin im RAK-Einzugsgebiet Köln mittlerweile seit 12 Jahren auf der Suche nach einem Rechtsanwalt, der sich weder dem Artenschutz der Kölner Gerichtsbarkeit devot unterwirft
    ( Stadtsparkasse Köln/Bonn mit Immobilientochter Corpus Sireo ) noch zu den unprofessionellen Anwälten gehört, die ihr Eigeninteresse in den Vordergrund stellen ( Überlebensangst im Rechtsanwalts-Tsunamie ), und somit ihren Eid und die standesrechtlichen Pflichten als "unabhängige Organe der Rechtspflege" verdrängt haben, noch im kollegialen Talar-Schulterschluss mit der Gegenseite den eigenen Mandanten verprellen und finanziell ausnehmen.

    Mein Vorschlag : Wäre es vielleicht für Sie möglich, in diesem Sinne eine RA -Stellenbörse für verzweifelt suchende Mandanten und ehrliche , aufrichtige Rechtsanwälte einzurichten, um der demoralisierten Berufsgruppe noch eine Chance zu geben ??

    Dies sollte dann mit dem Bundesverdienstkreuz oder dem Friedens-Nobel-Preis belohnt werden, weil es aus einem Unrechtsstaat wieder einen demokratischen Rechtsstaat machen könnte .....
    mfg. B.A.

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    • 02.10.2016 11:05, Helen Mirror

      Hallo Herr Altmann,

      ich bin nur zufällig auf diese Diskussion gestossen, bin aber sehr befremdet über Ihre Ansicht, dass Anwälte ihre Mandanten hauptsächlich schlecht vertreten und geldgierig seien. .
      Was Ihnen widerfahren ist, kann ich kaum glauben, ich denke aber auch nicht, dass Sie sich diese Vorgänge ( Kostennoten und Verfahrensfehler Ihres damaligen Vertreters ) aus den Fingern saugen.

      Ich bin seit über 20 Jahren Anwältin, und freilich müssen wir verdienen, wie jeder andere arbeitende Mensch auch.

      Und es kommt auch vor, dass Kunden eben nicht einverstanden sind mit einer Rechnung.
      Wenn aber eine Rechnung wie die Ihres damaligen Anwalts derart im Mißverhältnis steht zum Streitwert, dann frage ich mich schon, wieso haben sie nicht die zuständige Kammer eingeschaltet bzw. versucht, auf dem zivilrechtlichen Weg eine Rückerstattung zu erhalten ?

      Was mich weiter ( auch für die eigene Praxis ) interessiert : wie stellen Sie sich einen ehrlichen und aufrichtigen Anwalt vor ?
      Wie soll der sein, damit Sie - wenn auch vielleicht nicht mit Freuden - aber doch in der Überzeugung, dass er alles juristisch Machbare für Sie getan hat, die gestellte Kostennote begleichen ?

      Man kann nämlich auch den Prozess verlieren, obwohl die eigenen Schriftsätze gut begründet waren.

  • 03.08.2016 11:03, rechtsbeugungen.org

    In Deutschland ist möglich, dass der völlig normaler Mensch in die Fängen der Justiz gelangt.
    Dazu braucht es, wie mein Fall zeigt nicht viel. Zum einen, einen Kläger wie Udo Keil Bexbach und dann einen Anwalt wie Andreas Lingenfelser Pforzheim der durch seinen Vater Franz Lingenfelser Beziehungen bis in die obersten Gerichtsräume der Karlsruher Justiz hat.
    Hinter den Kulissen der Karlsruher und Wormser Justiz spielt sich ein Justizskandal sonder gleichen ab. Verwickelt sind inzwischen mehr als ein Halbes dutzend Richter am Amts - Land - und Oberlandesgericht Karlsruhe bzw. am Amtsgericht Worms.
    Diesen perfiden und feigen wie auch üblen Intrigen und dubiosen Machenschaften der beteiligten Richtern bin ich zum Opfer gefallen.
    Die Willkür und Rechtsbeugungen auch am Amtsgericht Worms sind inzwischen Uferlos. Richter wie der Richter Keiper und die Richterin Lattrell arbeiten offensichtlich Hand in Hand um mich fertig zu machen. Sie scheuen sich auch nicht davor, Tatsachen zu verdrehen um daraus belastende Indizien für eine Entmündigung bzw. um ein Betreuungsverfahren zu konstruieren.

    Zum Justizskandal http://www.rechtsbeugungen.org

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  • 18.03.2017 16:06, Anne M.

    Ich danke Joachim Wagner dafür, dass er die Fehlleistung von Rechtsanwälten in seinem Buch veröffentlich hat.

    Auch ich bin betroffen. Von der Anwaltschaft fühle ich mich gedemütigt und betrogen.

    In einem überlangen Arzthaftungsverfahren wurde mir schließlich sage und schreibe acht Jahre nach der Fehlbehandlung in 2016 ein Schmerzensgeld nebst Zinsen seit Rechtshängigkeit (2009) zugesprochen.

    Außerdem stellte das OLG im Berufungsverfahren (Urteil) fest, dass der Arzt verpflichtet ist, mir die materiellen Schäden aus dem festgestellten Behandlungsfehler zu ersetzen.

    Allerdings hatte mein Anwalt es versäumt, die mir entstandenen Schadensersatz-Positionen im Verfahren zu beziffern. Einen Verzinsungsanspruch (§ 308 ZPO) hat er ebenfalls nicht geltend gemacht. Ausschließlich hat der an sein eigenes Honorar „gedacht“ !!

    Er drängte er mich zu einem Vergleich, den ich nicht angenommen habe. Dann forderte er den Gegner pauschal anhand meiner Kostenaufstellung auf, eine Zahlung zu leisten, die allerdings nicht erfolgte.

    Von dem hart erkämpften, sehr geringen Schmerzensgeld behielt er zu allem Überfluss - nachdem er die Honorare für das Berufungsverfahren bereits erhalten hatte - hierfür ein weiteres Honorar ein.

    An einem möglichen Kostenfeststellungs/-setzungsverfahren zeigt er sich nicht interessiert. Das kann doch wohl nicht sein !!!

    In jedem Fall werde ich nicht aufgeben und weiter um mein Recht kämpfen.

    Denn: Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht (Bertold Brecht) !!

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