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Rainer zu "Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse: "Kommt einem Berufsverbot für Makler gleich""

Herr Poppe,

richtig, durch die fundierten rechtlichen Kenntnisse und die ständigen Neuinformationen des Verbandes werden durch seriös arbeitende Makler rechtssichere Mietverträge abgeschlossen, die jeder Prüfung eines Anwaltes stand halten. Deshalb ist der Fachkundnachweis der entscheidende Ansatz und nicht das "falsche" Bestellerprinzip. Auch heute hat jeder Interessent die Wahl ob er zum Makler geht oder nicht.

Hans-Dieter Poppe zu "Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse: "Kommt einem Berufsverbot für Makler gleich""

Genau diese Personen werden ja schon vom Makler aussortiert und erhalten nie die Gelegenheit, mit dem Vermieter Kontakt aufzunehmen und ihn persönlich von sich zu überzeugen.

Und wieso werden durch die Einschaltung eines Maklers Rechtsprobleme vermieden? Wegen der fundierten Rechtsberatung durch einen Immobilienkakler?

Hans-Dieter Poppe zu "Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse: "Kommt einem Berufsverbot für Makler gleich""

Anzahl der sozialversicheruungspflichtigen Immobilienmakler in Deutschland

2005: 9.310

2011: 18.126

Quelle: statistica.com

über das Heer der nicht svpfl. habe ich keine Zahlen zur Hand, aber schon die obigen Daten sprechen ja wohl für sich.

Rainer zu "Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse: "Kommt einem Berufsverbot für Makler gleich""

Es war ja klar, dass solche Kommentare kommen. Aber ich wünsche all den jenigen, die seriös arbeitende Makler derart diffamieren, demnächst selbst Wohnungen suchen müssen. Die Folgen des geplanten Gesetzes werden gravierende, negative Auswirkungen für Wohnungssuchende haben. Beispiele gefällig:

- Noch mehr Interessenten für einzelne Wohnungen, speziell in Ballungszentren

- Der Vermieter sucht sich nur noch ganz Zahlungskräftige aus

- Der Vermieter wird keine Interessenten mehr nehmen, die vielleicht nur 1 oder 2 Jahre eine Wohnung suchen oder gar kürzer

- Sozial schwache und nicht Deutsch sprechende werden es noch viel schwerer haben

- Es werden mehr Verträge mit Kündigungsasuschluss abgeschlossen.

- Durch Rechtsunsicherheit von Vermieter und Mieter wird viel häufiger der Weg zum teuren Rechtsanwalt gesucht

- Es wird niemand mehr da sein, der dem Vermieter vor der Anbietungsphase sagt, dass er mit seiner Mietforderung zu teuer ist oder dass die Ablöseforderung gar nicht geht.

- Der Vermiter wird nicht mehr bereit sein, bei einer noch bestehenden Kündigungsfrist des Interessenten den Mietbeginn erst in 1 oder 2 Monaten zu vereinbaren, da er ja auch den Makler zu zahlen hat.

- Junge Paare, die erstmals zusammen ziehen wollen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich gleich wieder trennen, werden gar nicht mehr berücksichtigt.

- Die Anzahl der Mietnomaden wird zunehmen, weil Vermieter gar nicht die Möglichkeiten haben, einen Mieter richtig zu prüfen. Damit wird das Misstrauen der Vermieter noch größer

- Ausführliche Exposés mit schönen Bildern und aufbereiteten Grundrissen wird es auch nicht mehr geben, sondern viel mehr unnötige Fahrten zu vergammelten Wohnungen.

 

Ich könnte noch hunderte von negativen Folgen aufführen, aber das werden die, die das Gesetz befürworten sebst noch merken.

 

Im übrigen besteht Deutschland nicht nur aus Ballungszentren, sondern auch aus Gebieten in Großstädten, wo eben 8 oder 10 Besichtigungstermine erforderlich sind und eine Mieter zu finden.

 

Die Befürworter finden es wohl auch für gut, wenn Interessenten mit Maklern Termine vereinbaren und dann ohne abzusagen, nicht kommen. In Zukunft könnten Schadenersatzverpflichtungen eingeführt werden, ähnlich wie beim Arzt.

 

Was wird denn eigentlich erwartet, wenn jemand eine kleine Wohnung sucht? Dass, wenn sich 30 Leute interessieren, jeder einen einstündigen Einzeltermin erhält und jeder aber als Erster die Wohnung anschauen kann? Dann lieber einen Sammeltermin mit 5 - 7 Interessenten, wo jeder die gleiche Chance hat.

 

Ich könnte etliche Leute benennen, die absolut glücklich waren, dass sie über mich eine Wohnung bekommen haben und die genau wissen, dass sie ohne meine Fürsprache und Lösungsansätze bei der Abwicklung nie ie Wohnung bekommen hätten.

Detlev Burghardt zu "Studie zur Angemessenheit von Strafe: Jeder dritte Jurastudent will die Todesstrafe zurück"

Zuerst: Ich bin KEIN Jurist.

 

Todesstrafe? Nein. Wie schnell passieren Ermittlungsfehler (nicht widerlegte Falschaussagen) und Verfahrensfehler. Eine Todesstrafe ist nicht korrigierbar! Es gab in der Vergangenheit schon genügend Justizmorde aufgrund von Fehlurteilen.

 

Ich bin ein Gegner von Folter. Trotzdem muß es eine Möglichkeit geben, daß im Einzelfall (wo die Täterschaft unstrittig ist wie seinerzeit im Entführungsfall Jakob von Metzler) ein Täter (im zitierten Fall war es Manuel G.) zum Reden gebracht wird. Ich kann mir den Gewissenskonflikt des damaligen Ermittlers lebhaft vorstellen: Er mußte denken, daß das Opfer (ein kleiner Junge) noch lebt. Der bereits zweifelsfrei überführte Täter sitzt vor dem Ermittler und redet nicht, wo sich der (zu dem Zeitpunkt zwar schon ermordete) Junge befindet. Der damalige Ermittlungsstand ließ die Hoffnung zu, daß das Opfer noch lebte. Die vermeintliche Überlebenschance wurde aber mit fortschreitender Zeit immer geringer.

 

Ich möchte die Frage in den Raum stellen, was ist formal juristisch korrekt, in diesem Falle zu tun? Muß der Ermittler wirklich warten, bis es ggf. für das Opfer zu spät ist? Wieviel und welchen Druck DARF der Ermittler ausüben, um den bereits überführten Täter zum Reden zu bringen, wo jede Stunde, jede Minute zählt? (Heute wissen wir, daß das Opfer bereits tot war, aber damals bestand noch die Hoffnung, daß das Opfer noch lebt!)

 

Liebe Volljuristen, ich frage ausdrücklich Sie, wieviel psychischen Druck darf der Ermittler ungestraft aufbauen? (Ich gehe davon aus, daß der Ermittler keine glühenden Zangen geholt hätte!)

 

Detlev Burghardt

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