Lebenshaltungskosten-Index 1957 - 2012

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Der Lebenshaltungskosten-Index zeigt an, wie stark die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Deutschland in den Jahren ab 1957 gestiegen sind.

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Stand: September 2012

Ausführliche Erläuterungen und Anmerkungen zu diesem Muster-Dokument finden Sie in den Tabellen zum Familienrecht.

Der Lebenshaltungskostenindex – was ist das und wie wird er ermittelt?

Der Lebenshaltungskostenindex heißt auch Verbraucherpreisindex für Deutschland (VPI). Es handelt sich um einen Preisindex, der vom Statistischen Bundesamt ermittelt und veröffentlicht wird. Berechnungsgrundlage für den Lebenshaltungskostenindex ist der Warenkorb. Er enthält alle Waren und Dienstleistungen, die aktuell von den Konsumenten bevorzugt gekauft werden. Repräsentative Stichproben geben Aufschluss über die Auswahl der konkreten Produkte und deren Preisentwicklung.

Der Lebenshaltungskostenindex und die Einteilung in Gütergruppen

Die einzelnen Güter im Warenkorb werden rund 700 Gütergruppen zugeordnet. Die Einteilung in Gütergruppen wird nach der COICOP–Klassifizierung vorgenommen, die auch von den Vereinten Nationen und Eurostat für die Erstellung von Konsumstatistiken verwendet wird.

Die ermittelten Gütergruppen werden auf drei Hierarchiestufen zusammengefasst, deren oberste Hierarchiestufe insgesamt zwölf Kategorien umfasst. Dazu gehören Ausgaben für Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke, alkoholhaltige Getränke, Tabakwaren, Bekleidung, Schuhe, Kosten für die Wohnraummiete sowie für Nebenkosten wie Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe. Zur ersten Hierarchiestufe zählen außerdem Einrichtungsgegenstände, Ausgaben für die Gesundheitspflege, für Verkehr und Nachrichtenübermittlung. Sie endet mit den Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Bildung, Kosten für Hotel und Restaurants sowie für sonstige Waren und Dienstleistungen.

Der Lebenshaltungskostenindex und seine Verwendung

Um die Teuerungsrate zu ermitteln, wird die jeweilige Preisentwicklung in den einzelnen Gütergruppen mit dem sogenannten Wägungsschema hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit gewichtet, indem aufgeschlüsselt wird, wie viel die einzelnen Haushalte für jeweils eine Güterart ausgeben. Auf diese Weise misst der Lebenshaltungskostenindex die durchschnittliche Preisentwicklung von in deutschen Haushalten konsumierten Waren und Dienstleistungen. Der Lebenshaltungskostenindex ist unter anderem ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Inflationsrate.

 

Schürmann

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