Donnerstag, 17.04.2014

Seminare für Rechtsanwälte

Fortbildung finden und buchen in nur 3 Schritten

So funktioniert es

Buchen Sie Ihr Seminar ganz einfach in nur 3 Schritten:

1. Rechtsgebiet, Bundesland und Zeitraum auswählen

2. Seminar aus der Trefferliste auswählen

3. Kontaktdaten eingeben und mit einem Klick buchen

Ihre Daten werden an den jeweiligen Seminaranbieter übermittelt. Von ihm erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung über die Teilnahmegebühr. Es entstehen Ihnen keinerlei zusätzliche Kosten gegenüber einer direkten Buchung beim jeweiligen Anbieter.

Warum Seminare auf LTO.de buchen?

Im LTO-Seminarverzeichnis finden Sie zentral auf einer Plattform das Fortbildungsangebot von mehr als 10 großen Anbietern anwaltlicher Fortbildung, darunter unter anderem DAA (DeutscheAnwaltAkademie), DAI (Deutsches Anwalt-institut e.V.), ARBER|Seminare und ZORN SEMINARE - insgesamt über 600 Fortbildungsveranstaltungen i.S.d. § 15 FAO und viele weitere Seminare, Lehrgänge und Jahresupdates für alle Rechtsgebiete und Fachanwaltschaften.

Ihre Vorteile:

  • Sie sparen sich das Absurfen verschiedener Anbieter-­Seiten
  • Sie vergleichen auf einen Blick, welche Fortbildung am besten zu Ihnen passt
  • Sie buchen mit einem Klick direkt beim Anbieter
  • Sie zahlen bequem per Rechnung
  • Sie haben keine zusätzlichen Kosten

Um Ihnen die beste Auswahl an Seminaren anzubieten, kooperiert LTO mit 1a-AnwaltSeminare.de, Deutschlands größtem unabhängigen Seminarvermittler für Rechtsanwälte.

Sie haben noch Fragen?

© nyul - Fotolia.com

02305/948 62 52

info@1a-anwaltsseminare.de

Pflicht zur Fortbildung für Fachanwälte

Juristen müssen sich jährlich in einem Umfang von mindestens 10 Stunden fortbilden, um eine Bezeichnung als Fachanwalt führen zu dürfen. Dies ergibt sich aus § 15 der Fachanwaltsordnung (FAO). Diese Pflicht können sie erfüllen, indem sie an einer Fortbildungsveranstaltung, also zum Beispiel einem Seminar, hörend teilnehmen. Für Online-Seminare gelten besondere Anforderungen. So müssen die Teilnehmer z.B. untereinander und mit dem Dozenten interagieren können. Alternativ können Fachanwälte ihrer Fortbildungspflicht nachkommen, indem sie selbst dozieren oder wissenschaftlich publizieren. Für angehende Fachanwälte, die ihren Antrag auf Zulassung noch nicht gestellt haben, ergibt sich die Fortbildungsverpflichtung aus § 4 Abs. 2 i.V.m. § 15 FAO.

In jedem Fall müssen die Fachanwälte der Rechtsanwaltskammer unaufgefordert einen Nachweis über die Fortbildung vorlegen. Dazu genügend bei hörender Teilnahme eine Bescheinigung des Seminarveranstalters.

Pflicht zur Fortbildung für alle Anwälte

Doch nicht nur Fachanwälte, auch alle anderen Anwälte sind verpflichtet, sich weiterzubilden. Dies ergibt sich aus § 43 a Abs. 6 BRAO. Anders als im Falle des § 15 FAO wird die Erfüllung dieser Pflicht nicht geprüft und dementsprechend auch eine Missachtung nicht sanktioniert. Anwälte, die an entsprechenden Seminaren und Kursen teilnehmen, können sich aber einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem sie mit ihrem Engagement werben. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) vergibt zu diesem Zweck das Zertifikat "Qualität durch Fortbildung" inklusive einem Logo für Webseiten, Kanzleibroschüren, Visitenkarten und Briefkopf. Ein weiterer Vorteil des Zertifikats: Vermögensschadenhaftpflichtversicherer gewähren Inhabern oft einen Prämiennachlass. Eine vergleichbare Fortbildungsbescheinigung hat auch der Deutsche Anwaltsverein (DAV) für seine Mitglieder entwickelt.

Für die Zertifizierung durch die BRAK oder den DAV muss der Rechtsanwalt seine Fortbildung nachweisen. Neben der Teilnahme an Seminaren und Fachveranstaltungen werden ein Fernstudium, eine Prüfertätigkeit oder das Veröffentlichen von Fachartikeln anerkannt.

LTO-Newsletter
kostenlos abonnieren