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Kanzleien

CMS Hasche Sigle berät Gemalto bei Übernahme-Transaktion

von:
plö/LTO-Redaktion
30.07.2010

Die deutsche Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle hat Gemalto, einen französischen Chipkartenhersteller, bei der Übernahme der ehemaligen Siemens-Tochter Cinterion Wireless Modules GmbH sowie beim vorangegangen Bieterverfahren umfassend beraten.

Die Transaktion hat ein Volumen von 163 Millionen Euro und umfasst neben der Übernahme der Cinterion Wireless GmbH auch die Cinterion-Marken sowie Anteile an Tochtergesellschaften im Ausland. Die Kartellfreigabe ist bereits erfolgt. Für CMS Hasche Sigle war ein Team um Dr. Oliver Thurn und Dr. Martin Kuhn tätig.

Der Euronext-notierte Gemalto-Konzern ist Weltmarktfühtrer auf dem Gebiet der digitalen Sicherheit und liefert Behörden, Mobilfunkbetreibern, Banken und Unternehmen individuelle Sicherheitslösungen beispielweise bei SIM-Karten für Handys, Smart Cards für Banken, elektronischen Ausweisen sowie USB-Tokens zum Online-Identitätsschutz. Der Jahresumsatz des Unternehmens lag 2009 nach eigenen Angaben bei rund 1,65 Milliarden Euro.

Cinterion Wireless Modules, Weltmarktführer bei Funkmodulen für die Kommunikation zwischen Maschinen, gehörte bis 2008 zum Siemens-Konzern. Das Unternehmen hat im Jahr 2009 rund 145 Millionen Euro umgesetzt. Das Insolvenzverfahren hatte Cinterion im März 2010 beantragt.